Dies ist die Langversion meiner Pressemitteilung

Die Linke im Kreis Friesland stellt sich für den Gemeinderat in Sande auf. Einstimmig wurde auf der Mitgliederversammlung die Kandidatur von Torge Heinisch (36) unterstützt. Er bemüht sich in der Gemeinde bereits seit seinem Zuzug um mehr Transparenz in der Kommunalpolitik. Gemeinsam mit der Linken im Rücken möchte er zukünftig auch neue Ideen mit in den Rat bringen.

Heinisch freut sich nun auch auf der politischen Bühne nicht mehr der einzige für die Rettung des Sander Wäldchens zu sein und wird auch nach der Wahl weiter für dieses Ziel kämpfen. Bereits im vergangenen Jahr hat er zur öffentlichen Ratssitzung eine Anfrage zu diesem Thema gestellt. Die Verwaltung antwortete seiner Zeit, dass es der Gemeinde bekannt sei, dass eine Bebauung in Betracht gezogen wird. Mit seiner Arbeit schaffte er die nötige Öffentlichkeit für dieses Thema.

Diese vagen Worte irritieren in diesem Jahr umso mehr, wenn man aus Gesprächen der Initiative mit der Kirchengemeinde erfährt, dass es die Gemeinde Sande selbst war, die auf die Kirche zugegangen ist, ob man die Friedhofserweiterungsfläche nicht veräußern und zu Bauland umgestalten könne. Nur wenige Tage nach dieser Anfrage besuchten Mitarbeiter des Planungsbüros „Thalen Consult“ aus Neuenburg das Wäldchen. Diese Firma wurde bereits für die Sanierung des Falkenwegs hinzugezogen.

Verwaltung und SPD, die bekanntermaßen die Mehrheit des Rats stellt, verstecken sich hinter der Tatsache, dass offiziell zunächst der Antrag auf Erstellung eines Bebauungsplans für das 1,8 ha große Areal mit ca. 800 Bäumen gestellt wurde. Man befinde sich damit erst am Anfang des Verfahrens. Aus der entsprechenden Ausschusssitzung am 2. Juni 2021 und den o. g. Geschehnissen, lässt sich jedoch schließen, dass hinter verschlossenen Türen bereits mehr diskutiert wurde.

Ein weiteres Indiz ist die recht genaue Angabe über 24 Eigenheime, die von der Volksbank in privaten Gesprächen mit Bürger*innen bereits in Aussicht gestellt wurden. Diese Zahl verwunderte auch die Bürger*innen in der Ausschusssitzung.

Bei diesem Thema des Waldes müssen sich die Ratsleute, insbesondere vor der kommenden Kommunalwahl, klar positionieren. Die Linke und Kandidat Torge Heinisch sprechen sich weiterhin klar für den Erhalt des Wäldchens inmitten der Ortschaft aus. Bäume sind unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel und bieten eine natürliche Klimaanlage für Orte wie Sande. Während die immer beliebter werdenden Schotter-Gärten die Temperaturen innerorts steigen lassen, kann der Wald herabkühlen und als Naherholungsgebiet dienen.

Es bedarf mutiger Entscheidungen im neu zu wählenden Rat, die die Linke gern mittragen und –gestalten möchte. Entscheidungen für eine ökologische und familienfreundliche Gemeinde Sande. Die Idee günstigen Wohnraum für junge Familien mit der Hilfe von gewinnorientierten Investoren zu schaffen ist ohnehin ein Trugschluss der Verwaltung und der SPD Sande. Dies Bedarf mehr Eigeninitiative der Politik und der Verwaltung.

Die Erhaltung des Sander Wäldchens wird wohl die zeitlich dringendste Aufgabe des neuen Rates sein. Die Gemeinde hat mit der Kommunalwahl eine echte Chance Einfluss zu nehmen. „Aktuell stellt die SPD die Mehrheit im Sander Rat, dies ist historisch gewachsen und steht im krassen Widerspruch zur bundesweiten Entwicklung der Partei. Doch findet die SPD inzwischen keine Lösungen mehr und hält an alten Strukturen und Verhalten fest. Die Politik findet aktuell kaum im Rat oder den Ausschüssen statt, sondern viel eher auf nicht öffentlichen Fraktionssitzungen, oder noch schlimmer: auf privaten Veranstaltungen. Dies ist für die Sander Bürger*innen schon längst nicht mehr transparent und geplante Entscheidungen, wie die Rodung des Sander Wäldchens, legen das ganz offensichtlich dar.“, so Torge Heinisch. Es fällt immer wieder auf, dass es in den öffentlichen Gremien kaum zur Erörterung der Themen kommt, obwohl die Oppositionsparteien oft Punkte ansprechen.

Im Rat möchte Heinisch sich zudem für eine Baumschutzsatzung einsetzen und den kommunalen Klimaschutz stärker betonen. Mittelfristig ist es seiner Meinung nach notwendig, dass Sande eine fahrradfreundliche Ortschaft wird. Darüber hinaus ist es für ihn selbstverständlich, dass alle Schulstandorte erhalten bleiben, die Sozialstation weiter in öffentlicher Hand bleibt und die Dorfgemeinschaft in Cäciliengroden weiterhin vom Gemeinschaftshaus profitieren kann.

Torge Heinisch steht für eine linke und somit arbeitnehmer-freundliche und soziale Kommunalpolitik. Mehr zu seinen Ideen und Visionen für Sande können die Bürger*innen seiner Homepage unter www.Torge-Heinisch.de entnehmen.


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